Franz Lindenmayr / Mensch und Höhle


Tuffhöhlen


Höhlen können auf unterschiedlichste Weise entstehen. Eine der zahlreichen Unterscheidungen ist die, nach primären oder sekundären Formen zu differenzieren. Tuffhöhlen gehören zu den ersteren. Gleich bei der Entstehung des Gesteins, in dem sie sich befinden, bildet sich auch gleich der Hohlraum dahinter.

Beispiele:

Höhlen bei Baume-les-messieurs, Jura, F
Schleierfälle, Oberbayern, D
Mangfallbrückenhöhle, Oberbayern, D
Olgahöhle im Echaztal, Schwäbische Alb, D
Höllgrotten bei Baar, Schweiz
Burkardusgruft in Homburg a.M.    
Gütensteiner Wasserfall, Schwäbische Alb, D
Svaty Jan pod Skalou, Böhmischeh Schweiz, Tschechien

     

...wird fortgesetzt


Literatur:

Cramer, K. (1970): Die Höhlen und Kalktuffbildungen im Ammertal, in: Erläuterungen zur Geologischen Karte von Bayern; 1:25000-Blatt Nr. 8331 Bayersoien, 1970, S. 62-66

Chabert, Claude, Courbon, Paul (1997): Atlas des cavitès non calcaires du monde, UIS au pré de Madame Carle

Dahlheim, Holger (1982): Untersuchungen zur Speläogenese in Kalktuffen an Beispielen aus Südwestdeutschland, Beiträge zur Höhlen- und Karstkunde in Südwestdeutschland, Heft 24, 1982

Graf, Richard (2019): Höhlen im Zürcher Oberland - Beitrag um schweizerischen Höhleninventar, Wissenschaftliche Kommission der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung, Pfungen 2019

Simon, Theo, Wolf, Reinhard (2022): Unsere Schwäbische Alb: ein Karstgebirge, Karsterscheinungen in Baden-Württemberg (Folge 1), Blätter des Schwäbischen Albvereins 4/2022, S.22ff.

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Nichtkarsthöhlen


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