Franz Lindenmayr / Mensch und Höhle
Pecina Vjetrenica
Bosnien
7324 m lang ist der bislang bekannte Teil des Höhlensystems der Trebišnjica in der südlichen Herzegowina. Damit ist sie die längste Höhle des Landes. Der Eingang liegt am Westende der Popovopolje in der Nähe des Dorfes Zavala. 15 Kilometer sind es bis zur Adriatischen Küste und 50 km bis ins kroatische Dubrovnjk.
Seit 2024 ist es wegen seiner überragenden Bedeutung für die Höhlenbiodiversität als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt. In keiner anderen Höhle der Erde ist soviele "Taxa" bisher bestimmt worden: 180 Tierarten, 14 Pilzarten und 35 "Protisten". 40 verschiedene Lebensformen wurden hier überhaupt erstmals beschrieben.
Bekannt war der Höhleneingang schon immer, denn es streicht beständig
ein starker kalter Luftstrom aus ihm mit einer Geschwindigkeit von bis zu
10m/sec. Schon Plinius der Ältere erwähnt sie in seiner Historia
naturalis. Getaldic erwähnt 1461 sie schon . Erforscht wurde sie
gründlicher zwischen 1912 und 1914 von Karel Absolon und ausgebaut erstmals
zwischen 1939-1940.
Der Schauteil besteht zuerst einmal aus einem geräumigen Tunnel.....
Literatur:
Kapel, Anton (1997): Contribution to the history of the explorations of
the cave Vjetrenica in Zavala to 1914., Acta Carsologica, Ljubljana, 26(2),
95-98, 1997.
Mihajlovic, Father C. (1897): Exploring Hercegovina’s Vjetrenica Cavern,
translated from German by George Kosich
Links:
https://whc.unesco.org/en/list/1673/
https://discoverravno.ba/lokaliteti/spilja-vjetrenica/
https://putnikofer.hr/mjesta/cesta-route-66-zanimljivosti/
https://www.showcaves.com/english/ba/showcaves/Vjetrenica.html
https://ackma.org/wp-content/uploads/2025/01/61/Pecina-Vjetreniva-Neil-Kell.pdf
Landschaft und Höhlen in Bosnien
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