Franz Lindenmayr / Mensch und Höhle

Landschaft und Höhlen in Montenegro

Die Arbeit von Georg Lahner


Im Januar 2016 kam nachts ein Fernsehbeitrag über Montenegro. Das war wie eine Inititalzündung. Herrliche Karstlandschaften waren da zu sehen, viel noch ziemlich unberührte Natur, wenig Touristen. Ich begann mich dafür zu interessieren, beginne zu sammeln. Hoffentlich wird daraus einmal eine Reise.

Erste Sammelerträge:

Blue Grotte (Plava Spilja) Bucht von Kotor - Lusiica Halbinsel
Boote, die von Herceg Novi und Tivat starten, fahren in die 9 m hohe Höhle, in der man dann meist im faszinierend blauen Wasser schwimmen kann
Dragicevic 93
Bojanovica spilja Bei Njegusi / vom Hotel Richtung Südosten in rund 20 Minuten zu erreichen
Eingangsschacht in einer Doline, von Lahner als Lottspeich-Grotte beschrieben, 1916 bereits mit Holzleitern erschlossen und elektrisch beleuchtet
Fritsch 48
Golubina oder Taubenhöhle Von Kotor auf der Lovcenstraße zur Paßhöhe von Krstac, kleiner Tunnel, danach eine geräumige Höhle Fritsch 45
Ledena pecina Bei Zabljak
Erreichbar auf einer 13 km langen Wanderung. "Der Weg ist anfangs flach, später aber steil und steinig." (Plesnik) "Die Tropfsteinhöhle fasziniert mit ihren Stalagmiten und Stalaktiten aus gefrorenem Eis."
Plesnik 234
Lipska pecina Südlich der Schnellstraße von Cetinja zum Skutarisee
Direkt mit dem Auto zu erreichen. 
Fritsch 48
Obodska Cave Am Nationalparkzentrum in Rijeka Crnojevica beginnt ein zweistündiger Wanderweg, Länge 7,6 km, der an der Obodska Cave vorbeiführt an der Quelle des Flusses Csrnojevic. Dragicevic 127
Ostrog Von Podgorica sind es 35 km bis zu dem sehr besuchten Höhlenkloster. Es liegt in einer Felswand 900 Höhenmeter über dem Zetatal. Es ist die wichtigste Stätte für die orthodoxen Christen in Montenegro. Die oberste Kirche wurde 1665 in zwei Höhlen gebaut.  Plesnik 157, Dragicevic 133
Petrovacka Pecine Südlich von Petrovac
Mit einem Boot zu erreichen
Plesnik 184
Rjeka-Quellhöhle Bei Rijeka-Crnojevica gelegen
20 m breites und 10 m hohes Eingangsportal, riesiger Tunnel schließt sich an
Fritsch 49
Sarkotic-Höhle, Stjepan von Sarkoticeva pecina Beim Dörfchen Krstac, in 10 Minuten vom Dorf weg zu erreichen
310 m tief, 1916 von Lahner und Gefährten ersterforscht, Färbeversuch in der Höhle > Wasser kommt in der submarinen Gurdic-Quelle in der Nähe von Kotor wieder zum Vorschein
Fritsch 46
Sopot-Höhle bei Risan / "einen Kilometer westlich des großen Hotels Teuta, direkt neben der Straße Richtung Dubrovnik an der Brücke" 
130 m lange Höhle
Fritsch 44
Strugari, Höhle von In der Nähe der Lipskahöhle gelegen
Schlingerhöhle, am Eingang 25x10 m groß
Fritsch 49
Titova pecina Bei Zabljak
Bei einer Wanderung rund um den Crno jezero zu erreichen. "Die Titohöhle ist unspektakulär" (Plesnik). Tito hielt sich mit seinem Generalstab 5 Tage dort auf und bereitete seinen Rückzug aus Montenegro vor.
Plesnik
Vjetrenema Brdna Durmitorgebirge
1985 von einer internationalen Höhlenforschergruppe entdeckt, das Wasser der Höhle kommt 14 km entfernt und 800 m tiefer in der Saraschlucht wieder zum Vorschein.
 

Eine gute Überblicksseite über die größten und tiefsten Höhlen Montenegros ist hier verfügbar: http://www.asak.org.rs/caves/cgdeeplong_e.php

 

 

 


Literatur allgemein

Dragicevic, Peter Montenegro, lonely planet, 2009
Plesnik, Marko Montenegro, Trescher Verlag, 4. Auflage 2013
Stöckl, M. und  R. Montenegro, Ein Wanderführer, Rother-Verlag
Wigand Montenegro, Michael-Müller-Verlag

Literatur speläologisch:

Fritsch, E., Eichbauer, E. Höhlen der "Schwarzen Berge" YU, Mitteilungen des Landesvereins für Höhlenkunde in Oberösterreich 1/2-1984, S. 41ff.
Garasic, Dr. Mladen THE INTERNATIONAL SPELEOLOGICAL EXPEDITIONS OF "KAMENSKO 84" AND "DURMITOR 85", The British Caver 98-1986, p 24ff
Garasic, Dr. Mladen Jama na Vjetrenim brdima u Durmitoru, Speleolog 1986-1987, p 3ff.
Jackson, Colin JAMA NA VJETENEMA BRONA, Caves & Caving 37 p 20
Lahner, Georg Caving and hydrographic studies in the western part of Montenegro, Yugoslavia, in: The British Caver 119-1996, p 12f.
Lahner, Georg Im Karst der Schwarzen Berge, Mitteilungen für Höhlenkunde, 3. Jahrg. Heft 1, Graz, Mai 1910
Mottram, Les INTERNATIONAL SPELEOLOGICAL EXPEDITION TO DURMITOR, MONTENEGRO; YUGOSLAVIA, The British Caver 100-1986, p 20ff

 

Links allgemein:

http://www.montenegro-adria.de/

http://www.visit-montenegro.com/

http://www.montenegro.travel/en

Links speläologisch:

http://www.montenegro.travel/de/1984/nordregion/bijelo-polje/sport-und-freizeit/alpinismus/foto-safari/wandern-trekking/psk-akovo

http://www.montenegro-reiseinfo.com/hoehlenbesichtigungen

https://www.globtourmontenegro.com/de/ausfluege/ausflug-lipa-hole-montenegro-227

http://www.karsztfejlodes.hu/kotetek/2006/MORFOGENETIKAI MEGFIGYELÉSEK.pdf

http://www.asak.org.rs/caves/cgdeeplong_e.php

 


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