Franz Lindenmayr / Mensch und Höhle

Lourdes


"Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind." Faust, Goethe

"Wunder...Ausnahmen von einer nach Gesetzen funktionierenden, rational erkennbaren Natur, die Widersacher der Wissenschaft.......kostbare Anhaltspunkte bzw. Lebenselexier für die Religionen - wenigstens für diejendigen Religionen, die mit der Annahme übernatürlicher Wesen und Vorgänge operieren" Pfaller, Zweite Welten, S. 126, 

"Es verwundert also nicht dass es an Pilgerstätten wie Lourdes in Frankreich (wo es bisher 30000 Heilungen gegeben haben soll, wovon 6000 genauer "dokumentiert" wurden, 2000 angeblich "medizinisch" nicht erklärbar waren und letztlich 67 von der Kirche anerkannt wurden)...auch immer wieder Wunderheilungen stattfinden." Overbeck, Niemann 67

"Die Alten glaubten, die Götter seien den Menschen an bestimmten Orten näher als anderswo, und zu allen Zeiten gab es Wallfahrten zu solchen Stätten, um sich der Sinnhaftigkeit des Daseins zu vergewissern und Trost und Hilfe zu erflehen." Dericum 40

"In meiner Jugend habe ich Baßgeige gespielt
naturgemäß sagte ich
nicht Klavier
streckt die Zunge heraus und zieht sie wieder zurück
Lourdes sagte ich
hat mich geheilt
in gewisserweise wahrscheinlich mehr noch Fatima.." (Thomas Bernhard, Einfach kompliziert 18)


Lourdesgrotten in Bayern und anderswo



Lourdes, früher nur ein kleiner Ort am Nordrand der Pyrenäen, ist heute mit seinen 5 Millionen jährlichen Besuchern
Frankreichs zweitwichtigstes Touristenziel geworden. Ausgelöst wurde das alles durch ein Ereignis, das sich am 11. Februar 1858 dort abgespielt haben soll. Ein vierzehnjähriges Mädchen und ihre zwei Schwestern waren zum Sammeln von Feuerholz im Wald unterwegs. Die beiden Schwestern überquerten das Flüßchen und ließen ihre Schwester zurück. Plötzlich hörte Bernadette Soubirous einen Sturm, schaute über den Fluß und sah zum ersten Male eine Frauenerscheinung in einer Grotte, die am Fuß des Felsens lag, der Massabielle genannt wurde. Die Dame war weiß gekleidet mit einem blauen Überwurf und einer gelben Rose auf jedem Fuß. Die Frau sprach kein Wort, aber machte ein Kreuzzeichen. Plötzlich war die Erscheinung wieder weg.

Diese Erscheinungen wiederholten sich. Beim dritten Male begann sie zu sprechen. Sie fragte Bernadette, ob sie sie täglich treffen möchte während der nächsten 14 Tage. Bernadette stimmte zu. Außerdem sollte sie dem Priester sagen, daß dort eine Kapelle errichtet werden sollte. Alles letztes wollte sie, daß Bernadette von der Quelle trinken solle. Da das Mädchen keine sehen konnte, wollte sie aus dem Fluß trinken. Das sollte aber nicht die richtige Stelle sein, ein Becken mit schmutzigem Schlammwasser entpuppte sich nach dem Aufgraben als eine frische Quelle, aus der Bernadette trinken konnte.



2 Wochen lang soll es zu Begegnungen zwischen der blau-weißen Dame und Bernadette gekommen sein, nur zweimal wurde das Mädchen versetzt. Immer wieder fragte Bernadette die Dame, wer sie eigentlich sei, aber die habe nur gelächelt. Nur einmal sei von ihr zu vernehmen gewesen sein: "Que soy era Immaculada Conceptiou" - Ich bin die unbefleckte Empfängnis. Es wird erzählt, daß Bernadette selber diesen Ausdruck gar nicht verstehen konnte - er war erst vier Jahre vorher zum ersten Male auf Maria angewendet worden und war damals nur in Priesterkreisen bekannt - nicht einem armen, nicht einmal lesen könnenden Bauernmädchen.

Soweit die Geschichte bei der Grotte. Sie ist recht anrührend zu sehen in dem Film "BERNADETTE" von Jean Delannoy aus dem Jahre 1987 (gezeigt u.a. im arte-Themenabend "LOURDES. Hauptstadt der Wunder" am 10.5.1998).
2009 wurde der dritte Film der Österreicherin Jessica Hausner vorgestellt: Thema "Lourdes". Der Kommentator aus der Süddeutschen Zeitung dazu: "In großartigen Bildern, auf dem neuesten Stand der Digitaltechnik, zeigt sie den Alltag einer Reisegruppe der Malteser in dem südfranzösischen Wallfahrtsort, mit dem Küssen des Steins in einer Felsengrotte, Weihwasserbädern und Gottesdiensten. Die Kranken und Siechen bitten um ein Wunder, und ein Wunder geschieht: Eine gelähmte unge Frau (Sylvie Testud) kann plötzlich wieder laufen, tanzen, sogar bergsteigen, aber es wird kein großes Spektakel daraus, eher eine leise Reflektion ber die ungleiche Verteilung des Glücks."

Im Grunde ist es müßig, den "Wahrheitsgehalt" dieser Geschichte exakt bestimmen zu wollen. Aber seitdem es sie gibt, bewegt sie Menschen, zutiefst, und bewirkt etwas. "Wunder", 57 sollen es bis heute sein. In der Weihnachtsausgabe 1998 war in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel darüber. Erzählt wurde da z.B. die Geschichte vom Bruder Leo, einem Schweizer Mönch, der ohne Hoffnung an Multipler Sklerose leidend, 1952 eine Wallfahrt nach Lourdes gemacht habe. An einer Prozession auf einer Trage teilnehmend, passierte es. Genau weiß auch er nicht mehr, was geschah. Ein Priester habe mit einer Monstranz ein Kreuzzeichen gemacht, "wie ein Blitzstrahl sei es von Kopf bis Fuß durch ihn gefahren", er glaubte es komme der Tod. Aber dann fühlte er: "Ich bin geheilt! Ich spürte keinen Schmerz mehr, und in meinem Gliedern, die noch vor wenigen Sekunden lahm und schlaff gewesen, war wieder volle Kraft."

Ist an dieser Örtlichkeit, dieser Grotte, etwas ganz Besonderes, Einzigartiges? Im Grunde hebt sie nichts hervor. Franz Werfel hat den Ort so beschrieben: "In das Gefelse des Spelunkenbergs hat die Natur ein paar Grotten eingesprengt. Die größte ist die Grotte Massabielle. Sie ist ein vielleicht zwanzig Schritt breites, zwölf Schritt tiefes Loch in der Kalkwand, einem Backofen nicht unähnlich. Nackt, feucht, angefüllt mit dem Geröll des Gave, dessen geringstes Hochwasser sie stets überschwemmt, bietet sie keinen erfreulichen Anblick. Zwischen dem Gerölle wächste ein wenig Farnkraut und Huflattich. Ein einziger magerer Dornstrauch klammert sich auf halber Höhe der Grotte etwa an den Felsen. Es ist eine wilde Rose, die einen ovalen oder spitzbogenförmigen Ausschnitt umarmt, eine schmale Pforte gleichsam, die in eine scheinichte Nebenkammer der Grotte führt. Man könnte fast meinen, diese Pforte oder dieses gotische Fenster sei in unbekannter Zeit von primitiver Menschenhand in den Fels gehauen worden. Die Höhle Massabielle ist nicht sehr beliebt beim Volke von Lourdes und bei den Bauern der Nachbardörfer im Tale Batsuguère. Die alten Weiber wissen von allerlei Schauer- und Geistergeschichten zu erzählen, die sich dort begeben haben. Wenn Fischer, Hirten, Holzsammlerinnen aus dem nahen Saillet-Wäldchen, vom Gewitter überrascht, in Massabielle Zuflucht suchen, so pflegen sie ein Kreuz zu schlagen."
Jeder der z.B. den Süden Frankreichs durchstreift, wird viele ganz ähnliche Plätze finden können. Heute weiß man, daß die Grotte im Paläolithikum auch schon besiedelt war, daß in den Grotten der Umgebung ebenfalls der "Urmensch" gelebt und wohl auch "geglaubt" hat, Skulpturen aus Mammutelfenbein oder Rentierhorn, Gravüren auf Kalkstein- oder Schieferplatten, fanden sich zuhauf.

Aber im Grunde ist es vielleicht auch nicht das, was wir vorfinden, sondern das, war wir daraus machen. Und da tut sich wirklich Rührendes in Lourdes. Zweimal bin ich schon dort gewesen, und als ich sah, wie inbrünstig etwa Tücher an den Felsen unterhalb der Madonnenfigur gedrückt wurden, wie man mit den Händen über die glattpolierten Felsen strich, wie gar manche/r den Felsen gar küßt, dann ist da nicht nur rationales Kalkül im Spiel, sondern heftigste Emotion - und vielleicht hilft gerade die! Auf die Pillen ist ja auch kein Verlaß!

Luise Rinser berichtet von einem anrührenden Erlebnis, das sie in Lourdes gehabt hat: "Einmal, in meiner kirchen-rebellischen Zeit, kam ich auf der Durchreise durch Lourdes. Natürlich ging ich abends zur Mariengrotte. Obwohl spät, waren noch viele Beter da, nicht nur Körperbehinderte un d andres Kranke in Rollstühlen. Es begann zu regenen und die Leute gingen fort. Ein Mann (ein offenbar spanischer Priester) blieb, er kniete auf dem Erdboden, er merkte nicht, daß sich das Regenwasser ansammelte um seine Knie, er betete mit ausgebreiteten Armen und mit dem Gesicht zur Madonnenstatue. Mir waren damals solche öffentlichen Äußerungen zuwider, sie schockierten mich. Aber dieser beharrliche Beter im Regen machte mir einen tiefen Eindruck. Ich fühlte, daß sich etwas ereignete, wovor ich stillen Respekt haben mußte. Ich gestand mir, daß ich mir wünschte, so beten zu können." (R 103f)



Alte Postkarte von Lourdes (C16 Alsacienne des Arts Photomécaniques, Straßbourg)

Wo soviel Leid, Elend und Hoffnung versammelt ist, da keimt manchmal auch der Witz, das manchmal noch einzige Mittel, um die schwere Situation noch einträglich zu machen. Deshalb hier ein Lourdeswitz: "Ein Querschnittgelähmter kommt im Rollstuhl nach Lourdes und fährt damit durch das "Heilige Wasser". Wundertätige Wirkung. Kann er jetzt gehen, nein, leider nicht, nur der Rollstuhl hatte plötzlich neue Reifen drauf."

In einem Artikel unter dem Titel "Hochprozentiges in sieben Etappen" beschreibt der Autor Hans Zippert seine Version der Tour de France. Als 8. und letzte Etappe bewegt er sich von Cravencèress nach Lourdes. Seine Erlebnisse dort beschreibt er so: "Während wir versuchen, uns in unseren eigenen Gedankengängen zurechtzufinden und überlegen, das Trinken vielleicht ganz aufzugeben, taucht ein Ortsschild auf, das uns elektrisiert: Lourdes. Wir bringen den Wagen zum Stehen, erwerben wie in Trance eine heilige Jungfrau aus Plastik, füllen sie mit Originalwasser aus der Originalgrotte der Heiligen Bernadette und schmecken: Wasser, köstliches Wasser - ohne Spuren von Unterholz, und es wirkt sofort. Ein Wunder, ein Wunder! Wir können schon wieder trinken."

Wilhelm Schmid hat in einem kleinen Artikel mit der Überschrift "Auf Pilgerfahrt" wohl eine Lourdeserfahrung beschrieben, ohne allerdings den Ort ausdrücklich zu nennen. Aber wo sonst könnte das sein: "Die Selbstbesinnung, die sich am Pilgerort von selbst einstellt, die Konzentration auf das eigene Leben, die Aufmerksamkeit auf vieles, das fast vergessen war, setzt in der Tat neue Kräfte frei: Womöglich liegt darin ein Grund für die "Wundertätigkeit", die vielfach bezeugt wird; vielleicht fließen die Kräfte aber auch aus anderen Dimensionen zu, zu der ein Pilger in engere Beziehung tritt. Der Zauber des Ortes tut ein Übriges: Dass so viele Schicksale so vieler Menschen sich seit so langer Zeit an diesem Ort überkreuzen, vermittelt einen starken Eindruck von der unerschöpflichen Fülle des Lebens..."


Ein bißchen Lourdeskitsch mit Höhlenbezug - aus einer Pizzeria in Landau an der Weinstraße


Im Juni 2010 habe ich mich, anläßlich einer Reise durch die Pyrenäen, wieder der "Lourdes-Erfahrung" ausgesetzt. Man kann da ganz schnell durchrauschen, alles schnell und einfach anschauen und was dann? Vielen genügt das, andere "graben" etwas tiefer. Mühen sich den Kreuzweg z.B. hinauf, jeden Meter mit ihrem Körper ausliegend, sich hochholend und wieder heruntersenkend. Besonders die Einzelnen fallen auf und die in großen Gruppen auftretenden, die sind dann alle z.B durch farbige Tücher gekennzeichnet.

Es ist schon seltsam, wie sehr die katholische Kirche diesen Ort vereinnamt hat. Wer sich ein wenig mit der Geschichte von Lourdes beschäftigt, der wird das nicht mehr verstehen. Die "Dinge" mußten erst so zurecht gerückt werden, bis sie halt paßten. Dann kann man in der Basilika seinen Marmortafeln anbringen, worauf der eigene Besuch dieses Ortes auch für andere sichtbar für lange Zeit festgehalten ist. Seltsam muten mich die Darstellungen katholischer "Würdenträger" an, die sich da festhalten haben lassen (die modernste Variante war ja die von "Bischof" Mixa in der Süddeutschen Zeitung!). An so einem Ort! Man muß nur ein wenig Franz Werfel lesen, dann ist einem der Jubel ziemlich vergällt.

Es ist so im Moment wie es ist. Litaneien werden stundenlang abgesungen an diesem Ort. Und auch strenge Ruhe erwartet. Das Gebiet um die Grotte wurde zu einem "Ort der Stille" deklariert und es gibt richtige Aufseher, die sich zur Verfügung gestellt haben, um deren Einhaltung auch zu gewährleisten. Ich habe so einem Mann bei seiner schweren Arbeit zugeschaut. Als sich da wieder einmal ein Gespräch zwischen Leuten anbahnte, da schritt er richtig ein, ermahnte die zwei Menschen doch ihr Gespräch einzustellen. Das ist schon ein besonderer Ort. In unserer lärmverseuchten Zeit. Wenn wieder irgendwo ein Handy aufheult, es paßt nicht dorthin. Man hört es ja deutlich. Denn die allermeisten Besucher des Ortes halten sich tatsächlich daran. Weshalb er ja allein schon deshalb "wunderbar" ist.

Des Zentrum des "Zaubers" ist natürlich die "Grotte". Im Grunde ist da ein Ort wie unzählige andere auch. Eine kleine Felsnische. Dahinter liegt vielleicht eine alte Quellhöhle, die halt wieder zugeschottert ist. Enorm ist hier der menschliche "Impact". Wer genau hinschaut, der sieht gleich, daß viele Stücke des Felsens fehlen. Die wurden nämlich herausgehackt und in alle Welt geschickt. Dort dienen sie dann als Authentiziätsverstärkung in vielen vom Menschen nachgebauten "Lourdesgrotten", in Carfin zum Beispiel, in Schottland. In Lourdes "fehlen" sie jetzt. Auffallend ist auch der Glattheitsgrad der Felsen. Sie sind abgeschliffen ganz einfach von den nicht mehr zählbaren Menschenhänden, die dort entlang geschliffen haben. Und von den Lippen, die die Felsen geküßt haben. Man muß nur hinschauen, dann sieht man diese ungehemmte menschliche Verhalten gegenüber dem "Stein".

Wer in die Grotte will, der muß sich meist anstellen. Das ist ja was ganz Gutes. Man übt das Warten. Zeit muß erst verstreichen, ehe man an den Ort kommen kann, wo man hin will. Noch ein paar Gedanken dazu entwickeln, warum man da eigentlich hin will und was man sich davon denn verspricht. Noch viel wichtiger ist dieser Moment des Kontakts mit der Grotte mit den vielen vielen schwer kranken Menschen, für die ja inzwischen die Fahrt nach Lourdes und der Besuch der Grotte ein großer Ort der Hoffnung ist. Die Geschichten von den Wunderheilungen sind natürlich allbekannt. Was tun als Mensch, dem man wenig oder gar keine Hoffnung mehr macht? Vielleicht hilft ja das "Wunder"! Es hat mich schon tief beeindruckt, als nachts eine Warteschlange von bestimmt 200 Rollstuhlfahrern, zusammen mit den "Schiebern", geduldigst warteten vor der Grotte. Immer wieder wurde der Strom der Normalwartenden unterbrochen und ein Schub der Rollstuhlerer vorgelassen. Ein paar Sekunden an dem Ort zu sein, wo halt den Erzählungen nach dieses "Etwas", diese Art Staubwolke, dem kleinen Landmädchen erschienen ist. Von einer richtigen weißen Madonna war ja nie die Rede, aber so etwas läßt sich ja nicht fassen - und vor allem nicht verkaufen. Es ist schon fast pervers, in welchem Formen die "Erscheinung" heute vermarktet wird. Egal wie, nur verkaufen muß sie sich.

Bei der Quelle  
   
 
 
 

Im Jahre 2010 nach Lourdes zu fahren, das hat auch gezeigt, daß sich das Verhältnis der Menschen zu den Höhlen wieder geändert hat. Es war schon einmal viel "offener" gegenüber den natürlichen Erdöffnungen als heute. Es schließt sich einfach wieder vieles, was einmal schon zugänglich war. Christophe Gauchon hat eine sehr gründlich wissenschaftliche Arbeit über das Verhältnis von Mensch und Höhle (vor allem auf dem Hintergrund von Frankreich) veröffentlicht. Darin gibt es ein eigenes Kapitel über Lourdes. Das war einmal der Ort mit der größten Schauhöhlendichte von ganz Frankreich! Heute ist nichts mehr davon zu spüren. Alle früheren Schauhöhlen sind zu, nirgends ist mehr auch nur eine Spur eine Art Werbung für den Besuch die Höhlen zu finden. Und die altbekannten Höhlen, also die, die schon vor dem "Höhlenwunder" sehr bekannt waren, tauchen auch nicht mehr auf oder deren Besuch wird durch hohe eiserne Gitter verunmöglicht. So fallen wir heute weit hinter die Verhältnisse vergangener Jahrhunderte zurück, von einem "Fortschritt" ist da gar nichts zu spüren. Was sich da heute entwickelt ist einfach nur "Sackgasse"!

Ganz in der Nähe der Massabiellegrotte liegt die altbekannte grotte du Loup. Sie wurde von vielen Menschen besucht. Eine besonders bekannt gewordene Tour dorthin fand am 27. Juli 1825 statt. George Sand, später berühmt geworden durch ihre Beziehung mit Chopin, ging dorthin im Alter von 21 Jahren. Die Führer wußten wohl den Besuch durch geeignete Aktionen zu steigern. Sie warfen wohl Steine in den gouffre, und was zurückkam, das liest sich auf französisch so: "le bruit de la pierre frappant le roc fut comme un coup de canon et, retombant dans l'eau comme un coup de tonnere, y causa une agitation épouvantable.." Zeitgemäß machte sie ein Klangerlebnis durch, das an den Krieg erinnerte, vielleicht an Napoleons Kanonen.

Es gab noch mehr Schauhöhlenunternehmungen in Lourdes: Roy, Béout, Pic de Jer, Sarrasins. Heutzutage ist davon nicht mehr im öffentlichen Erscheinungsbild wahrzunehmen.

Sehr schade ist auch, daß man die Grotte des Espéluges, gleich oberhalb der Grotte heute massivst abgeriegelt hat. Warum? Will man die Höhlen von den Menschen fernhalten? Sollen die heute lieber in die künstlichen Kathedralen gehen? Raus aus der Natur, hinein in die Betonmuscheln? Die gibt es ja auch in Lourdes. Immerhin hat man das spannende architektonische Experiment einer unterirdischen Kirche dort gewagt. Allerdings kommt sie wohl nicht gut an bei den Menschen. Jedenfalls war ich der einzige Mensch dort für einige Zeit. Viele entdecken diesen Hohlraum aus Beton ja auch gar nicht oder interessieren sich dafür in keinster Weise. Trotzdem er paßt an diesen Ort - als Zeitzeuge. Die Leere wirklich auszuhalten, das halten die meisten wohl nicht durch. Deshalb hat man wohl eine "Verbesserungsversuch" gemacht und die Bilder von vielen "Halb-" und "Ganzheiligen" in technisch perfekter Weise eingefügt. Um den Menschen, die sich dorthin verirren, wenigstens ein kleines optisches Pralinchen zu bieten.

Was hier für mich an stärksten angesprochen wird, ich möchte fast sagen, ausgebeutet, ist das, was auf englisch "the sense of belonging" heißt. Man gehört zu etwas. Wir alle gehören zusammen. One is all. Allerdings widerspricht unser entwickelter Alltag diesem Bild überhaupt nicht mehr. Catch as catch can. Jeder für sich. Der Ober sticht den Unter und so weiter.

Wenn wir zusammen singen, wozu man in Lourdes ausgiebigst die Gelegenheit hat, dann entwickelt sich ein Gemeinschaftsgefühl. Wir sind alle "gleich" (vielleicht nicht dem Finanzamt gegenüber / den Nachbarn/ den Kollengen/ unseren Mitmenschen?) . Und dann laufen die kirchlichen Würdenträger in ihren frisch gewaschenen, fein nach Farben unterschiedenen Festgewändern durch die Landschaft. Und spiegeln gleich wieder das "Niveau" von etwas "Besserem". Näher zu "Gott"?. Und dann sieht jeder gleich daneben die Menschen, die einfach nur die "Scheißkarten" hier gezogen haben. An Rollstühle gefesselt, mit massivsten Körperkonvulsionen geplagt, von den "Ärzten" aufgegeben. Ein Bischof mit Krebs - besucht der auch Lourdes? Oder gibt es so etwas gar nicht? Schließlich ist ja "Lourdes" eine Provokation für jede Amtskirche....


In einem Text über Covadonga, einer Kultgrotte in Asturien/Nordspanien, steht folgendes:

"Lourdes ist einer der bekanntesten Orte, wo 1858 das Mädchen Bernadette von einer Marienerscheinung berichtete. Noch bedeutungsvoller wurde später Fatima in Portugal, wo Maria 1917 von drei Bauernkindern besehen worden sein soll..."

Wer einmal Franz Werfel gelesen hat, der möchte wohl auch am liebsten dem Autor eines solchen Textes irgend etwas "um die Ohren hauen", weil vielleicht sollte man besser "Augen" schreiben, weil ich noch kein Hörbuch dazu kenne. Nicht nur Papier ist geduldig, auch das Internet.



Kleine Übersicht über Stiche, Radierungen, Bilder, Fotos u.ä.:

Lourdes "Vor dem Gnadenbrunnen in Lourdes." Ansicht der Grotte mit der Marienstatue und zahlreichen Wallfahrern. Holzstich von Bong nach J. Garnelo y Alda um 1890. 22x32 cm
LOURDES / Hautes-Pyenees: 'Gesamtansicht mit Prozession zur Wallfahrtskirche ('Souvenir Du Pelerinage A Notre-Dame De Lourdes'). getönte Litho. v. Bachelier gedr. b. Lemercier, um 1860, 44,5 x 63,5
Die Grotte von Lourdes. Holzstich 1876. 8x12
Vor dem Gnadenbrunnen in Lourdes, Hst. v. Alda, um 1885, 22x32
GILDAS. Lourdes, Sainte Bernadette. Album souvenir en relief. Illustrations en relief (modele depose) par Gildas. Texte de Dominique Francois, Documentation Photo Lacaze a Lourdes. Mulhouse, Editions "Lucos", 1958. 4°. 8 kartonierte Bl. Mit 8 farbigen aufklappbaren "Popup"-Bildern (illustrations en relief). Halbleinenband mit farbiger Deckel-Illustr. Auf der Innenseite des Vorderdeckels das "Imprimatur" des Bistums Strassburg.
VILLE DE LOURDES: SOUVENIR DE LOURDES, Recueil 23 cartes postales IN 8 format oblong defraichi (65165); PUBLISHER : MARQUE LL.; DATE : 1910
Neumann, Jos. Lourdes. 25 Ansichten von Lourdes, Paris, Lyon, Paray le Monial. M.Gladbach ca. 1910
LOURDES. Gesamtansicht von einer Anhöhe aus. Holzstich nach Reiche, 18 x 26,5 cm
Lourdes Ansicht aus der Ferne Holzstich nach Clerget 1887 11 x 14
Lourdes Negri 1896 Souvenir du pelerinage national de 1898. Souvenirblatt. Farb. handcol. Lithographie. Blattgröße ca. 65cm x 54cm. Bildgrößre ca. 50cm x 39cm.
LOURDES (NOSTRA SIGNORA DI): N.D. de Lourdes - N.ra S.ra de Lourdes - Our Lady of Lourdes - U.L.F. von Lourdes, s.l. Tip. Bersi e C. seconda meta dell'Ottocento 10x6,2 immaginetta sacra in cromolitografia. Al retro: "Oratorio di S. Afra - Nella chiusa del mese mariano". Con un testo tratto dai ricordi di San Filippo Ner
Lourdes. [Album mit 18 chromolithograph. Postkarten]. Lourdes: Doucet, (um 1900). Quer-Kl.-8°. O'Br
COLLECTIF: LOURDES RELIGIEUX ET TOURISTIQUE, PETIT IN8 Plaquette. Defraichi, jauniLourdes, pelerinage mondial. Bernadette Soubirous. La maison natale, la maison paternelle. Les monuments de Lourdes : la Basilique, le rosaire, la grotte miraculeuse. Les processions. Lourdes touristique : le chateau-fort, le Pic du Jer et sa croix, le Pi; PUBLISHER : N.MIHATSCH
P. Doucet: Lourdes, P. Doucet Editeur, ca. 1940 10 Ansichtspostkarten, Pappmäppchen, Orig.-Fotos
Souvenir de Lourdes. Leporello mit 16 farb. Bildern. o.Ort. o. Vlg. ca. 1890. Unpag. OPp. Quer 8°. Mit goldgepr. D.-Titel

Links:

Lourdes france, le site officiel des Sanctuaires vous accueille
les sites internet de Lourdes - Empfang
la Grotte de Lourdes
http://www.catholicpilgrims.com/lourdes_water.html
Grotte du Loup à Lourdes
Andreas Resch - IGW
The Miracle Hunter : Marian Apparitions
recits_complet_des_apparitions_de_notre_dame_de_lourdes

Höhlenkultstätten

Literatur:

Dericum, Christa Die Sonne zeigt die Richtung an, Süddeutsche Zeitung Nr. 293, 20. Dezember 1991, S. 40
Lindenmayr, Franz Lourdes, in: Tagungsband HÖREPSY 2008, Gröbenzell 2008
Schmid, Wilhelm Die Kunst der Balance - 100 Facetten der Lebenskunst, Insel-Verlag, Frankfurt a.M. und Leipzig 2005
Kröncke, Gerd Ein Ort für bare Wunder - Lourdes 150 Jahre im Zeichen der Heiligen Jungfrau, Süddeutsche Zeitung Nr. 33, Seite 3, 8. Februar 2008
Siemon-Netto, Uwe Lourdes - "Dein Glaube hat dir geholfen", GEO 7-1982, S. 104ff.
Gauchon, Christophe Des cavernes & des hommes, KARSTOLOGIA memoires n°7-1997, Chambery 1997
Kusch, Heinrich und Ingrid Kulthöhlen in Europa, GrazWienKöln 2001
Eppel, Franz Stationen der ältesten Kunst - Im Land der Steinzeithöhlen, Verlag Anton Schroll & Co, Wien München 1963
Zippert, Hans Hochprozentiges in sieben Etappen, GEO SAISON 5-2002, S. 120ff.
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REGER Bernhard Neuntägige Andacht für das christliche Volk zur unbefleckt empfangenen Gottesmutter, in Erwägung ihrer 18 Erscheinungen in Lourdes... Steyl. Missionsdruckerei 1898
  Lourdes. Eucharistischer Kongress in Lourdes 1914. o.O.: s.n., 1914
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Bauerdick Rolf Lourdes, Herder, Freiburg, 1995
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Maichet (Abbe J.) La source miraculeuse de la grotte de Lourdes: Etude sur son origine, son histoire, ses effets surnaturels, Lourdes 1924
Harrer, Karl-Maria, zusammengestellt von Die schönsten Mariengeschichten, Miriam-Verlag, Jestetten, 5. Auflage, 1975
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Werfel, Franz Das Lied der Bernadette, 1956 im Bertelsmann Lesering
Engels, Christoph 1000 heilige Orte - Die Lebensliste für eine spirituelle Weltreise, Potsdam 2009
Mosebach, Martin Lob der Lourdes-Madonna, Süddeutsche Zeitung 23. Februar 2012, Nr. 45, HF2 Seite 13
Pfaller, Robert Zweite Welten Und andere Lebenselexiere, S.Fischer Wissenschaft, Frankfurt am Main 2012
Overbeck, Gerd, Niemann, Ulreich Stigmata - Geschichte und Psychosomatik eines religiösen Phänomens, WBG, Darmstadt 2012
Habermas, Rebekka Wallfahrt und Aufruhr: Zur Geschichte des Wunderglaubens in der frühen Neuzeit, Campus Verlang, Frankfurt a.M., 1991
Bernhard, Thomas Einfach kompliziert, in : Spectakulum 46 Moderne Theaterstücke, Suhrkamp Verlag, Berlin 1988 S. 18

 

 


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